Zucht
Ich bin Mitglied im ASCA (Australian Shepherd Club Of America) und züchte nach dessen Leitlinien. Der ASCA wurde 1957 in Amerika, dem Ursprungsland der Rasse, gegründet und ist der älteste Verein für den Aussie.
Meine Hunde werden DNA ausgewertet, um die korrekte Abstammung zu garantieren, mit frühestens 24 Monaten auf HD/ED untersucht und ich lasse jährlich eine Untersuchung auf sämtliche erbliche Augenkrankheiten durchführen. Dies geschieht durch einen speziell ausgebildeten Ophtalmologen, einen Arzt des DOK (Dortmunder Ärztekreis). Außerdem lassen wir den MDR1-Status unserer Hunde bestimmen sowie HSF4 und CEA. Unsere Hündinnen werden erst mit entsprechender Reife belegt (frühestens mit 2 Jahren).
Darüber hinaus sind Charakter und Abstammung der Elterntiere für mich von größter Bedeutung.
Unter Zucht versteht man die kontrollierte Fortpflanzung mit dem Ziel der genetischen Umformung. Dabei sollen gewünschte Eigenschaften verstärkt und ungewünschte Eigenschaften unterdrückt werden. Um diese Ziele zu erreichen, werden durch den Züchter gezielt Individuen mit den gewünschten Eigenschaften ausgewählt und miteinander verpaart.
"Schöner gesunder Hund x Schöner gesunder Hund"
Leider ist das nicht so einfach wie es den Anschein hat. Denn beim Australian Shepherd sind, wie bei vielen anderen Hunderassen auch, rassespezifische, vererbbare Krankheiten in den Genen jedes Hundes verankert.
Deshalb heisst es bei jeder Verpaarung eventuelle Risiken abzuschätzen und zu minimieren. Dazu ist ein grosses Wissen über Genetik, sowie über die einzelnen Linien und Hunde notwendig. Denn nach Generationen von gesunden Hunden können gesundheitliche Risiken wieder auftreten.
Mein Zuchtziel sind charakterstarke, dem ASCA-Standard entsprechende Hunde, die ein freundliches und ausgelassenes Wesen mitbringen. Meine Nachzuchten eignen sich für aktive Familien, Show, verschiedene Arten des Hundesports, als Reitbegleiter, Therapie- oder Rettungshunde. Gesundheit ist dabei oberstes Gebot.
Dabei hört für mich die Verantwortung mit der Welpenabgabe nicht auf. Ich freue mich über jeden weiteren Kontakt mit den Hundbesitzern um ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Aufzucht
Die Welpen wachsen bei uns im Haus auf. Sie haben von Anfang an absoluten Familienanschluss. So werden sie von Anfang an an die Geräusche des Alltags wie Staubsaugen, Kinder, laute Musik und Fernseher gewöhnt. Auch eine zufallende Tür und Kindergeschrei gehören zu den alltäglichen Dingen . Das erleichtert es den jungen Hunden, sich nach der Abgabe in die neue Familie zu integrieren. Wenn sie alt genug sind dürfen sie tagsüber in den Auslauf in den Garten. Wir fahren mit ihnen im Auto und bringen sie mit gut sozialisierten erwachsenen Hunden zusammen. Auch erste Leinenerfahrung dürfen sie bei uns sammeln.
Auf die Ernährung der Welpen lege ich besonders grossen Wert. Bis zur 7. Lebenswoche werden die Welpen ausschliesslich nach BARF ernährt. Danach werden sie allmählig auf ein hochwertiges Trockenfutter umgestellt. Eine kleine Ration des gewohnten Trockenfutters bekommt jeder für seinen Welpen mit. Dadurch können die künftigen Besitzer den Welpen langsam auf sein Trockenfutter umstellen.